Folklore-Kurse für Kinder
Folklore ist mehr als nur ein Kurs — es ist eine echte Reise in die Welt der Volkskultur, bei der Kinder durch Spiel, Bewegung und Musik lernen.
Was die Kinder im Unterricht erleben
Im Unterricht:
- lernen die Kinder den Volkskalender kennen und erfahren, wie die Menschen zu verschiedenen Jahreszeiten lebten;
- singen sie Weihnachtslieder (Koljadki), begrüßen den Frühling, backen „Lerchen” aus Teig und tanzen Reigentänze;
- spielen sie traditionelle Spiele wie „Gorjelki”, „Tschelok”, „Proso” und viele andere;
- lernen sie Tschastushki (Schnellreime), Lieder und seltene Wörter, die in der klassischen Literatur vorkommen.
Wie der Unterricht abläuft
Jede Stunde beginnt im Kreis — mit Einsingen und Elementen des Folklore-Solfège nach einer eigens entwickelten Methode. Diese fördert sanft und natürlich das Gehör, die Stimme und das Rhythmusgefühl.
Danach singen die Kinder Lieder, die zur Jahreszeit und zum Volkskalender passen:
- vor Weihnachten — Koljadki (Weihnachtslieder);
- vor Masleniza (Fastnacht) — Masleniza-Lieder;
- im Frühling — Frühlingsrufe und Reigentänze. Die Stunde ist in zwei Teile gegliedert:
- ruhiger Teil (im Kreis): Singen und Kennenlernen der Traditionen;
- aktiver Teil (in Bewegung): Spiele, Reigentänze, Tänze.
Was diese Kurse fördern
Folklore-Kurse helfen Kindern:
- Gehör, Rhythmus und Koordination zu entwickeln;
- Gedächtnis und Aufmerksamkeit zu stärken;
- die Zusammenarbeit in der Gruppe und im Paar zu lernen;
- Selbstbewusstsein aufzubauen und Schüchternheit zu überwinden. Beim Spielen steht das Kind oft im Mittelpunkt des Kreises — das lehrt es auf sanfte Weise, im Fokus zu stehen und sich zu zeigen.
Warum das so wichtig ist
Die Kinder lernen Traditionen nicht nur kennen — sie leben sie. Folklore wird für sie zu einem lebendigen Erlebnis, nicht zu „etwas aus der Vergangenheit”.
Und wenn sie später in Puschkins „Eugen Onegin” Beschreibungen alter Bräuche begegnen, werden sie freudig sagen: „Das haben wir auch gemacht!”